Mallorca 2013

Im Oktober 2013 war das 17. deutsche Bundesland angesagt: „Mallorca".

Ja, wissen wir doch alle, die ehemalige „Putzfrauen- und Ballermann-insel" ist besser als ihr Ruf.

Ballermann, El Arenal usw. muss ja nicht sein, die Insel ist so toll, hat so schoene Ecken… und außerdem nur zwei Flugstunden entfernt… ja, ok! Alles bekannt, man war ja schon hier, so ein, zwei, dreimal, manche auch oefters.

Das „Deutsche Inselradio" auf 95,8 FM spricht von der „…schoensten Insel der Welt…"  Und?

Ja, die Insel entspricht ganz dem Idealbild von Sonne, Sand, Mittelmeer, malerischen Buchten, Traumplaetzen und…

Was noch?

Mallorca bietet mittlerweile eine hervorragende Infrastruktur, hochwertige Gastronomie und den Standard einer Sauberkeit mit einem Umweltbewusstsein und -verhalten, das seinesgleichen sucht.

Eine Sauberkeit, einfach klasse was die Mallorquiner hier entwickelt haben, sauberer als bei uns in Deutschland, ohne zu übertreiben...

Eine vorbildliche Muelltrennung, -entsorgung, blitzsaubere Straßen, Buergersteige und Gruenanlagen, Respekt!

Das sauberste Wasser im Mittelmeerraum, kaum ein Strand, an dem nicht die blaue Flagge weht, kein Kuestenabschnitt mehr, an dem Abwaesser ins Meer rinnen…

Peguera, im Südwesten der Insel war das Ziel.

Ca. 40 Minuten Fahrzeit vom Flughafen Palma de Mallorca gelegen.

Unseren Fiat 500 nehmen wir direkt am Flughafen entgegen (problemlos per Internet über „Check24" und dann bei „Record rent a car" zu buchen).

160 Euro für zwei Wochen, man hat ein echtes 60 Jahre Retro-Gefuehl mit diesem schmucken Autochen, dabei haben wir modernste technische Ausstattung im Wagen.

Bevor wir Peguera ansteuern (wir sind bereits um 07:00 mit der Ryanair vom Hunsrueckflughafen Frankfurt-Hahn gestartet und exakt um 09.00 gelandet, puenktlich wie in 98 % aller Flugbewegungen dieser Lowcoast Airline) geht es zum Port de Portal, dem mondaenen Yachthafen unterhalb von Portal Nous, die Liegeplaetze sind angeblich die teuersten der Insel, entsprechend auch die dort ankernden „Schiffchen"…

Der bei vielen Deutschen beliebte Ferienort Peguera mit huegeligem Hinterland, schoenen Wanderwegen, sauberen Strandabschnitten direkt von den Hotels erreichbar, hat jetzt im Fruehherbst seinen eigenen Charme.

Die verkehrsberuhigte Promenade, der „Bulevar" ist belebt, alle Geschaefte noch offen, aber nicht ueberlaufen wie im Sommer. Bars, Restaurants, Boutiquen, es gibt nichts was es nicht gibt.

Das Hotel, das Vier Sterne „Palmira Beach" (empfohlen und gebucht über „alltours Reisecenter" Bad Kreuznach) liegt ideal, besitzt einen schoenen Pool, zum Strand von „la Romana" sind es nur drei Minuten.

Das Hotel hat einen Spa-Bereich (gegen Gebühren), der Fitnessraum ist kostenlos verfuegbar.

Die HP-Verpflegung ist hervorragend, da gibt es nichts zu meckern, weder beim reichhaltigen Fruehstück noch beim sehr abwechslungs-reichen Abendbuffet.

Das Publikum ist überwiegend deutsch, angenehm auch der Service beim Frühstueck und dem abendlichen Dinner.

Unsere Tischplatz ist an einem der runden Tische fest zugeordnet, ansprechend auch die Andeckung, rot-ocker Töne überwiegen.

Unsere Tischdame „Magarita" ist eine sehr freundliche Spanierin mit Humor und dem notwendigen Einfuehlungsvermögen für die deutschen Gaeste. Bei überaus reichlichen Frühstücksbuffet, es gibt keine Kaffeeautomaten, das morgendliche Wachgetraenk wird am Tisch stilvoll in Silberkannen gereicht.

Auch die Kleiderordnung der Gaeste ist entsprechend angenehm fürs Auge.

Keine aermellosen und mit Badelatschen auftretenden Zeitgenossen, niveauvolles „gesetzteres" Publikum aktuell im Oktober.

Auch beim abendlichen Dinner sind die Gäste stilgerecht gekleidet.

Die abendlichen Veranstaltungen nach dem Dinner praesentieren sich abwechselnd, nicht aufdringlich „animiert", alles mit Niveau dargestellt, bei gut gemixten Drinks von der Hotelbar.

Erwaehnenswert beeindruckend die Vorstellungen des „Pianisten".

Einmal in der Woche zaubert der junge Mann mit einfühlsamen bekannten Evergreens eine schöne Stimmung.

www.palmirahotels.com

Zum „Bulevar" ist man ebenfalls im Nu, ein Urlaub echt zum Ausspannen und Relaxen.

Einzig, die zu entrichtende Gebuehr für das WLAN nervt, aber das ist so ueberwiegend auf der Insel, das WLAN ist im Ausbau.

Kostenloses WLAN sollte mittlerweile in allen Hotels Standard sein und gehört zum Service.

Unsere erster Ausflug fuehrt uns abends in den 15 Minuten entfernten schicken Hafenort Port d’Andratx. Ein Gefuehl von Suedfrankreich vermittelt dieser Anziehungspunkt für Seeleute und Leute die „sehen und gesehen" werden wollen…

Bei gut gekuehltem Sangria direkt am Hafen genießen wir den Sonnenuntergang.

Strand und Pool, Relaxen und Inseltouren unternehmen wir abwechselnd. Das Klima und die Temperaturen sind ideal, sonnig, wenige Woelkchen, bis 24 / 26 Grad tagsueber und nachts mit 14-18 Grad angenehm zum Schlafen.

Valdemossa…

ist das nächste Tagesziel ueber die Suedwestküstenstraße erreichbar.

Allein der Weg ist schon ein Ziel, atemberaubende Ausblicke von der sich in die Sierra Tramuntana hochschraubenden Kuestenstraße, über Banyalbufar geht es in das Bergdorf Valdemossa.

Schmale Haeuser, blühende Gaerten mit vollsatt- reifen Citrusfruechten, der Pfarrkirche und dem Kartaeuserkloster… nicht überlaufen wie im Sommer, einfach klasse.

Niemand geringeres als Michael Douglas hat hier ein Kulturzentrum eingerichtet, immerhin Frédéric Chopin hatte hier schon seine „schoensten Wochen des Jahres" verbracht, er wusste wohl warum…

Nach dem Genuss einer Ensaimada fahren wir weiter Richtung Sóller.

Dabei passieren wir Deiá, ein Bergdorf, zum „Kuenstlerdorf" erhoben, viele wohlhabende Auslaender und Fincabesitzer haben sich hier nieder gelassen.

Port des Sóller, mit Sóller durch eine Straßenbahn verbunden, hat einen schoenen Hafen verbunden mit einer Badebucht.

Der Sangria schmeckt auch hier und das für nur die Haelfte verglichen mit dem in Port d’Andratx…

Palma…

schon wieder… „…die schoenste Stadt am Mittelmeer…"

Sie hat was, diese Stadt, Palma de Mallorca.

Ob sie aber wirklich die schoenste Stadt am Mittelmeer ist?

Na ja, wenn man Rhodos-Stadt kennt und und und – aber eine imposante Stadt ist sie allemal. Angeblich auch mit der groeßten Verkehrsdichte in Spanien, volle Kanne…

Wir haben Glueck und finden einen Parkplatz in der Tiefgarage am Plaza Major, mitten im Zentrum (günstig: minutengenaue Abrechnung der Parkdauer).

Hier liegt alles dicht beieinander, Patios, Adelspalaeste, unzaehlige Straßencafés, die weihrauchgeschwaengerte Kathedrale, geschaeftiges Treiben, Markthallen, Arkaden und … hunderte (tausende?) Passagiere, die hier an Land gehen von den immer praesenten Kreuzfahrtschiffen die hier ankern.

Die Stadt pulsiert, erfüllt vom Leben und Treiben multinational.

Im hochgelegenen Stadtteil „Son Vida" findet der stadtmuede Zeitgenosse Muße, die Stadt von oben zu genießen.

In den beiden Nobelhotels „Castillo Hotel Son Vida" als auch im „Arabella Sheraton Golf Hotel Son Vida hat man einen tollen Blick auf die Stadt und den Hafen. Einen Café con Leche oder einen Latte ist das immer wert.

Natuerlich muss man auch „El Arenal", den „Prollo-Ort", zumindest aus der 90er Sicht, erlebt haben, und das tun wir auch.

Die einschlaegigen Orte der „Festivitaeten" („Bierkoenig" und „Mega Parc") haben wir genauso schnell abgehakt wie den „Balenario 6".

Strandbucht ist gut besucht, ueber das „Publikum" moechten wir uns aber nicht auslassen…

Ueber Campos und Ses Salines geht es dann weiter zum Strand von Es Trenc. Unterwegs koennen wir die Technik der Salzgewinnung aus Meer begutachten. Die „10 Euro" Parkgebuehr für den Strand von Es Trenc sparen wir uns. Wir hatten ja nicht vor diesen Parkplatz „zu kaufen" (Unverschaemtheit…).

Da loben wir uns doch das 10 km entfernte malerische Hafenoertchen Cala Figuera an die Suedostkueste.

So was von idyllisch, mit Anlegestellen für die Fischkutter direkt bis an die Fischerhaeuschen in einer geschuetzten Bucht. Die kleinen angeschlossenen Appartementhaeuser bemuehen sich in allen Details um sanften umweltvetraeglichen Tourismus. Jedenfalls immer einen Ausflug wert dieser Ort.

Das Wetter hält uns in den naechsten zwei Tagen in Peguera, Pool und Strand sind jetzt zu verlockend.

Inca im Inneren der Insel lockt mit seinem Wochenmarkt, Pollenca, das wohlhabende Landstaedtchen im Nordosten gibt sich eigenwillig, typisch spanisch hebt sich der Ort stark vom Rest der Provinzorte ab.

Port de Pollenca erscheint uns als einer der schaensten Orte der Insel.

Sandstrand an der malerischen Bucht, eine Uferpromenade vom Feinsten und Appartementhaeuser direkt an der Promenade und Strand, das Non plus Ultra für einen Badeurlaub mit Niveau.

Die Bars und Restaurants, die Boutiquen, Einkaufsmoeglichkeiten sind gehobener Standard – einfach toll.

Hier wollen wir bei unseren naechsten Reise Quartier beziehen.

Mallorcas Hoehlen, die Cuevas, duerfen wir nicht verpassen.

Unser „Hustegutsje" (der Fiat-500) bringt uns zu den Coves del Drag und zu den Coves d`Artà an der Suedostküste. Beeindruckend, wenn auch die Eintrittsgelder nicht von „schlechten Eltern" sind…

Porto Cristo , ein Hafenstaedtchen mit teils schoenen Cafés direkt am Hafen gelegen (der Sangria schmeckt super, natuerlich nur für den Beifahrer) und Can Picafort im Nordosten fahren wir noch an.

Letzterer genannter Ort erscheint uns sehr touristisch und charakterlos, kein Vergleich zu den vertraeumten Oertchen und vor allem Port de Pollencia…

So nun sind aber wieder mal Strand und Pool angesagt, morgen, Mittwoch sind 29 Grad angekuendigt, bei blauem Himmel und Sonne…

Immerhin am Freitag soll es wieder ins herbstliche Deutschland gehen.

Und tatsaechlich, purer blauer Himmel, Sonne bis zum Abwinken bei 26-28 Grad, der Strand und das 26 Grad warme Meerwasser bei leichtem Wellengang machen das Schwimmen zum Genuss.

Der Rueckflug verlaeuft wieder planmaeßg, der Fiat-500 (mittlerweile sind wir zu Fans in dieses Modell mit Retro-Charakter geworden) geben wir schweren Herzens wieder am Flughafen ab.

Nach genau zwei Stunden sind wir wieder am Flughafen Frankfurt/Hahn. Gottseidank gibt es keinen Regen, aber ein wenig kuehl ist jetzt das herbstliche Deutschland doch ...

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